Die DMOKA® verstehen

Die Methode

Ein integrativer Ansatz zur Traumabehandlung, der gleichzeitig die visuellen, kinästhetischen, auditiven, vokalen und kognitiven Dimensionen des therapeutischen Prozesses einbezieht.

Was ist die DMOKA®?

Die DMOKA® — Desensibilisierung durch Augenbewegungen, Kinästhetische und Auditive Stimulationen — ist eine integrative therapeutische Methode, die von Pascale Chavance entwickelt und seit 2005 kontinuierlich weiterentwickelt wird. Sie ist für die Behandlung einfacher und komplexer psychischer Traumata bei Erwachsenen konzipiert.

Im Unterschied zu Ansätzen, die sich auf eine einzige sensorische Modalität konzentrieren, aktiviert die DMOKA® gleichzeitig mehrere Kanäle — visuelle, kinästhetische, auditive und vokale — in einem strukturierten therapeutischen Prozess. Diese Multimodalität soll die Verarbeitung traumatischer Erinnerungen fördern, indem sie die integrativen Ressourcen des Patienten mobilisiert.

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Pascale Chavance
Gründerin der DMOKA®

Wie verläuft eine Sitzung?

Der therapeutische DMOKA®-Prozess entfaltet sich in mehreren Phasen innerhalb einer Sitzung, in einem Rahmen von Sicherheit und Einwilligung. Der Therapeut führt den Patienten durch eine Reihe von Stimulationen, die an seine klinische Situation angepasst sind. Das Protokoll integriert insbesondere die TLEi (Integrative Technik zur Emotionalen Befreiung), die die Verknüpfung der verschiedenen sensorischen Modalitäten im Verlauf des Desensibilisierungsprozesses strukturiert.

Phase 1Aufnahme, Bewertung und Herstellung der therapeutischen Sicherheit
Phase 2Aktivierung der Zielerinnerung durch geführte multimodale Stimulationen
Phase 3Integrative Verarbeitung mit Augenbewegungen, kinästhetischen und auditiven Stimulationen
Phase 4Kognitive Neuprogrammierung und Ressourcenverankerung
Phase 5Abschluss, Überprüfung und Stabilisierung
Phase 6 Zu Hause, Selbstkonsolidierung durch den Patienten

Stimme, Rhythmus, Körper und Sehen

Eine der Besonderheiten der DMOKA® ist der Stellenwert, der Stimme und Rhythmus im Desensibilisierungsprozess eingeräumt wird. Der Therapeut nutzt seine eigene Stimme als Regulationsinstrument und moduliert Klangfarbe, Intensität und Prosodie je nach Zustand des Patienten. Diese vokale Dimension, die bei vergleichbaren Ansätzen selten so zentral ist, bildet einen Hebel der Co-Regulation zwischen Therapeut und Patient.

Die kinästhetische Dimension — gerahmte therapeutische Berührung, bilaterale Stimulationen, körperliche Verankerung — bildet einen weiteren Pfeiler der Methode. In der überarbeiteten Version bereichert die TLEi® Stimulation (TLEi®) diesen multimodalen Ansatz weiter, indem sie Körpervibrationen, Stimme und Rhythmus in einem integrierten Protokoll verbindet.

Die Augenbewegungen, die von den Arbeiten zur EMDR übernommen, aber an den integrativen Rahmen der DMOKA® angepasst wurden, vervollständigen das System, indem sie die Verarbeitung traumatischer Erinnerungen in den neuronalen Netzwerken erleichtern.

Die TLEi (Integrative Technik zur Emotionalen Befreiung) gewährleistet die Kohärenz des Ganzen: Sie strukturiert die Abfolge, in der diese verschiedenen Stimulationen eingesetzt werden, je nach der beobachteten klinischen Reaktion des Patienten. Diese Orchestrierung unterscheidet die DMOKA® von einer einfachen Aneinanderreihung von Techniken.

Indikationen & Vorsichtsrahmen

Hauptindikationen

Einfache und komplexe posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), Phobien, pathologische Trauer, Angst im Zusammenhang mit einem identifizierbaren Ereignis, dissoziative Störungen in strukturiertem klinischem Rahmen. Die DMOKA® ist besonders geeignet für komplexe Traumata (wiederholte, frühe oder relationale Traumatisierungen), dank ihres multimodalen Ansatzes, der es ermöglicht, gleichzeitig auf mehreren sensorischen Registern zu arbeiten.

Kontraindikationen und Vorsicht

Die DMOKA® ist in einen strengen klinischen Vorsichtsrahmen eingebettet. Sie erfordert eine Vorabeinschätzung des Patienten, eine informierte Einwilligung und eine regelmäßige Supervision des Praktikers. Sie ist nicht indiziert bei nicht stabilisierten akuten Krisen, bei Patienten ohne therapeutische Gesamtbegleitung oder außerhalb eines zuvor aufgebauten Vertrauensrahmens zwischen Therapeut und Patient.

Hinweis zum Begriff «quantisch»

Einige historische Texte zur Vorstellung der DMOKA® haben den Begriff «quantisch» verwendet. Es ist wichtig klarzustellen, dass dieser Begriff nicht im Sinne der akademischen Quantenphysik verwendet wird. Er bezieht sich auf eine explorative Hypothese zu den vibrations- und informationsbezogenen Prozessen der Methode und nicht auf einen Anspruch auf Validierung durch die Grundlagenphysik.

Die DMOKA® positioniert sich als integrative klinische Methode, deren Grundlagen im Bereich Grundlagen & Bezugspunkte erläutert werden.

Sich in DMOKA® ausbilden lassen

Die Ausbildung umfasst 3 Module à 3 Tage mit intensiver Praxis, Supervision und kontinuierlicher Begleitung.

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